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Ich bin kein Picasso

 

Kunst 1Die Ausstellung - Ich bin kein Picasso - präsentiert sich als eine ehrliche und zugleich tief aufschlussreiche Aussage: Hier geht es nicht darum, ein anerkanntes Genie zu imitieren, sondern darum, eine eigene künstlerische Stimme im Entstehen zu entdecken. Diese Ausstellung vereint Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der siebten bis zur zehnten Klasse und erreicht etwas Seltenes: Sie macht die künstlerische Entwicklung als einen lebendigen, unvollkommenen und zugleich reichen Prozess voller Entdeckungen sichtbar. Bereits in den ersten Werken lassen sich Landschafts- und Porträtstudien erkennen, die weit mehr sind als bloße akademische Übungen. Sie zeugen von einem aufmerksamen Blick für Umwelt und Identität. Besonders die Arbeiten der achten Klasse brechen bewusst mit den traditionellen Vorstellungen des Porträts: Die Schülerinnen und Schüler wenden sich dem Kubismus zu und experimentieren mit fragmentierten Darstellungen des Gesichts, ganz im Geiste jener künstlerischen Revolution, die einst neue Sehweisen eröffnete. Dabei werden nicht nur Formen aufgelöst und neu zusammengesetzt, sondern auch Wahrnehmungen hinterfragt. Die Fragmentierung betrifft hier nicht allein das Gesicht, sondern ebenso die Idee von Identität selbst; sie wird zerlegt, verschoben und neu gedacht.

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So entstehen Bilder, die nicht nur zeigen, wie jemand aussieht, sondern wie vielfältig und vielschichtig ein Mensch gesehen werden kann. In der Farbgestaltung, insbesondere in den Aquarellarbeiten, wird eine bewusste Auseinandersetzung mit Primär-, Sekundär- und Komplementärfarben deutlich. Es zeigt sich Mut in den Farbkombinationen, aber auch eine zunehmende technische Disziplin: Farbe wird nicht dem Zufall überlassen, sondern entwickelt sich zu einer eigenen Bildsprache. In einigen Arbeiten treten die für Aquarell typischen Transparenzen in einen spannungsvollen Dialog mit dichteren Farbschichten, was die Komposition zusätzlich bereichert. Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung ist das Projekt der neunten Klasse: die Gestaltung von Karnevalswagen. Diese Werke, gefertigt aus Karton, Holz, Farbe und dekorativen Elementen wie Blumen, zeigen eine bemerkenswerte Verbindung von Kreativität und handwerklichem Können. Über das lebendige, farbenfrohe Erscheinungsbild hinaus wird ein starkes Engagement im Arbeitsprozess sichtbar: Sorgfalt im Detail, Sauberkeit in der Ausführung und die Fähigkeit, einfache Materialien in ausdrucksstarke Formen zu verwandeln. Die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse präsentieren hingegen ein zeitgenössisches und konzeptionell interessantes Projekt: das Design von Tattoos. Jede Arbeit ist für verschiedene Körperstellen, Gesicht, Rücken oder Beine gedacht und zeigt ein Verständnis des Körpers als künstlerische Fläche. Hier erhält die Zeichnung eine intime und symbolische Dimension; die gewählten Motive erzählen von Identität, Zugehörigkeit und persönlichen Geschichten. Besonders bemerkenswert ist die Art und Weise, wie die Formen an die jeweilige Körperstelle angepasst werden und die Anatomie in den Gestaltungsprozess einbezogen wird. Insgesamt ist Ich bin kein Picasso nicht nur eine Ausstellung von Ergebnissen, sondern ein Zeugnis des Lernens als Prozess. Über die verschiedenen Jahrgangsstufen hinweg wird eine klare Entwicklung sichtbar: von ersten, tastenden Versuchen hin zu komplexeren und konzeptionell durchdachten Arbeiten. Die Technik verbessert sich, doch noch bedeutender ist das wachsende kreative Selbstvertrauen. Jedes Werk scheint zu sagen: „Das ist, was ich sehe. Das ist, was ich kann. Und das ist, wohin ich mich entwickeln möchte.“ Diese Ausstellung leistet etwas Wesentliches: Sie würdigt den Unterricht als einen legitimen Raum künstlerischer Praxis. Hier geht es nicht um sofortige Genialität, sondern um Respekt vor dem Prozess, vor Neugier, Experimentierfreude und Engagement. Vielleicht liegt genau darin ihre größte Stärke: Sie erinnert uns daran, dass Kunst nicht mit einem Picasso beginnt, sondern mit jemandem, der den Mut hat, zum ersten Mal eine Linie zu ziehen.

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Chavez Ruiz

Kunst- und Musiklehrerin

26.Sparkassen Cup Crosslauf des Landkreises Oberhavel


running shoesHeute wurde angefeuert, mitgefiebert und alles gegeben – und es war rundum ein sehr schöner Tag. Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler von 44 Schulen aus dem Landkreis Oberhavel standen am Start des 26. Sparkassen Cups. Ein Crosslauf durch den Ziegeleipark, dessen Strecke sehr herausfordernd war. Den Startschuss gaben Landrat Alexander Tönnies und Holger Mittelstädt, Dezernent für Bildung, Kultur und Sport. 13 SuS schnürten heute die Laufschuhe für unsere Schule und waren alle gut dabei. Fanuel freute sich über seinen 2. Platz in seiner Altersklasse. Seine Leistung wurde mit einem kleinen Geschenk geehrt. Einige unserer Schüler verpassten knapp das Podest, aber alle hatten viel Spaß und einen sportlichen Tag. Begleitet und unterstützt wurden unsere Schülerinnen und Schüler von Frau Heine und Frau Koczessa-Drößler, die das Team motivierend betreuten. Organisiert wird dieses Event von dem Schulsportkoordinator Uwe Peter und Maximilian Pade, unterstützt vom Förderverein für Schulsport Oberhavel, der Mittelbrandenburgischen Sparkasse und dem Landkreis.

 

Nach diesem gelungenen Tag steht für uns fest: Wir sind auch 2027 wieder am Start!


Kathrin Koczessa-Drößler
Lehrerin Exin-Oberschule

Gemeinsam statt einsam: Ein Osterprojekt mit Herz

 

Ostern 2026Auch in diesem Schuljahr besuchte die Klasse 7c erneut das christliche Seniorenheim "Viktoria-Luise". Mit viel Engagement und Herz gestalteten die Schüler ein abwechslungsreiches Programm: Es wurde gemeinsam gespielt, gebastelt und vorgelesen. Passend zur bevorstehenden Osterzeit hatten die Jugendlichen zudem eine kleine Aufführung vorbereitet. Zur Einstimmung sorgten einige humorvolle Witze für gute Laune, bevor die Klasse ein pantomimisches Theaterstück zur Passionsgeschichte präsentierte. Im Anschluss stellten die sie Osterbräuche aus verschiedenen Ländern vor und gaben so spannende Einblicke in Traditionen weltweit. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Lied.
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Doch warum besuchen wir das Seniorenheim regelmäig? Die Antwort ist einfach: Ziel ist es, durch persönliche Begegnungen eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen und Senioren in der Pflege eine Freude zu bereiten. Darüber hinaus stärken solche Besuche wichtige soziale Kompetenzen: Die Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen, Empathie zu entwickeln und auf unterschiedliche Lebenssituationen einzugehen. Die Gespräche helfen dabei, die Jugendlichen für die Perspektiven und Erfahrungen älterer Menschen zu sensibilisieren. Ein Vormittag, der zeigt: Miteinander Zeit zu verbringen, ist oft das schönste Geschenk.

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              Comic gezeichnet von Emilie-Estelle Chrenko              Comic gezeichnet von Maja Wentzlaff 


Frohe Ostern für alle mit guter Laune und vielen kleinen Glücksmomenten.


Frau Jonas (LER-Lehrerin)

Oster-Challenge


Ostern 2026 1Zwei Kindergartengruppen der Kita Kunterbunt folgten der Einladung der Schülerfirma am 19. und 23. März 2026. Der Schülerclub wurde von den Mitgliedern mit allerlei Osterartikeln für die kleinen Gäste ansprechend dekoriert. Die Schülerinnen der Firma halfen den Kindern von der ersten Minute an, z.B. beim Jacken ausziehen und aufhängen. Bevor die Besucher in Gruppen eingeteilt wurden, wurden die verschiedenen Spiele vorgestellt. Auf dem Flur vor dem Schülerclub wurde, z.B. Weitsprung, Häschen sagt, Feuer-Wasser-Sturm, Stuhltanz und Stopptanz mit Musik angeboten. Zu den weiteren Aktivitäten gehörten Eierwerfen, Eierlauf, Farbensuche und Gegenstände zählen. Anschließend ging es hinaus auf das Gelände der Exin- Oberschule, wo die Kinder nach einem Osterkorb, der zuvor mit Süßigkeiten gefüllt wurde, suchen durften. Die Freude über den süßen Fund war groß. Zum Abschluss tanzten und sangen die Kinder mit unserer Sozialarbeiterin Frau Busch und den Schülerinnen der Firma „Häschen hüpft“. Mit ihrem sozialen Engagement und einem gut vorbereiteten Osterprogramm ist es der Schülerfirma erneut gelungen, den Kindergartenkindern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

 

Vanessa Dietrich
Lehrerin Exin-Oberschule

Erasmus Text

Erasmus 1

        

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