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1. Leitbild der  Oberschule

 

An unserer Schule haben solide Bildung und die soziale Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen gleiche Bedeutung!

 

An unserer Schule streben wir eine Schulkultur an, die auf Disziplin, gegenseitiger Achtung und Toleranz beruht, Schüler und Lehrer haben ein Recht auf störungsfreien Unterricht.

 

Wir bemühen uns um ein Klima der Geborgenheit und des Vertrauens, damit die Kinder gern und angstfrei in ihre Schule gehen können.

 

An unserer Schule steht das Kind mit seinen Begabungen, Defiziten und Problemen

im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit!

 

An unserer Schule erhält jedes Kind durch Förderangebote, differenzierten Unterricht und individuelle Betreuung die gleiche Chance auf einen, den jeweiligen Voraussetzungen entsprechenden, optimalen Schulabschluss!

 

An unserer Schule wird der Vorbereitung auf den Übergang in das Berufsleben durch die vielfältigen Angebote des Praxislernens eine große Bedeutung beigemessen!

 

Unsere Schule ist eine Ganztagsschule und bietet deshalb ein breites, vielfältiges Freizeitangebot außerhalb des Unterrichts und in den Ferien!

 

An unserer Schule werden alle Formen von Gewalt sowie Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum nicht toleriert!

 

Der Ausgestaltung und Ausstattung unserer Schule messen wir auch weiterhin große Bedeutung bei, um sehr gute Bedingungen für das Lernen und die Freizeit bieten zu können.

 

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 2.   Pädagogische Grundsätze

Wir helfen den Schülerinnen und Schülern beim Erwerb sozialer Kompetenzen und sind ihnen Vorbild in Toleranz, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Achtung.

Wir vermitteln den Kindern eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens, so dass sie gern und angstfrei in ihre Schule gehen können.

Die Leistungsbewertungen sind transparent, gerecht und nachvollziehbar zu gestalten.

Wir streben eine hohe Unterrichtsqualität an und fordern von Lernenden und Lehrenden Leistungen auf einem hohen Niveau.

Der gründlichen Planung, Vorbereitung und Nachbereitung des Unterrichts messen wir große Bedeutung zu.

Die enge Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung im Fachbereich und  innerhalb der Jahrgangsstufe sind wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Arbeit an einer integrativen Schule. Gemeinsam getroffene Verabredungen sind für alle verbindlich.

Jeder Lehrer unserer Schule bildet sich regelmäßig sowohl fachlich wie auch didaktisch weiter, um eine hohe Qualität des Unterrichts zu gewährleisten.

Klassenlehrer und Fachlehrer sind an einer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit den Eltern und Schülern interessiert und bemühen sich um engen Kontakt.

Demokratie soll in der Schule erlebbar sein. Den Vorschlägen und Hinweisen der Schüler, Eltern und Lehrervertretern wird angemessen Gehör und Mitsprache eingeräumt.

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 3.   Das Schulprofil- Die Säulen der EXIN- OBERSCHULE

         Das Schulprofil der Exin- Oberschule basiert auf vier Säulen.

  1. Die Exin-Oberschule ist Ganztagsschule in voll gebundener Form

  2. Soziales Lernen

  3. Integrationsstandort mit gemeinsamen Unterricht

  4. Berufswahlreife und Praxislernen

     Diese Schwerpunkte der schulischen Arbeit haben sich im Prozess der Entwicklung der Schule herausgebildet.

 

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4.   Ziele der Schule

Im Ergebnis einer mehrjährigen Arbeit am Schulprogramm haben sich folgende Schwerpunkte für die weitere Entwicklung der Schule herauskristallisiert.

4.1.   Längerfristige - strategische Ziele

[     Erweiterung des Schulprofils vom integrativ-kooperativen Schulstandort zur inklusiven Schule

[     Erhalt der gemeinsamen gymnasialen Oberstufe am Oberstufenzentrum

[     Konsolidierung des Ganztagsbetriebes

[     Qualitätssicherung bei der Säule des Schulprofils - Praxislernen

 

4.2. Mittelfristige Ziele der letzten Schuljahre

Für jede der Säulen des Schulprogramms wurden konkrete im Verlauf der letzten Schuljahre abzuarbeitende Ziele formuliert.

 

Zielstellung im Bereich der pädagogischen Grundsätze:

[           Die pädagogischen Grundsätze - Schulphilosophie - sollen nach 5 Jahren erneut zur Diskussion gestellt und gegebenenfalls überarbeitet werden

Zielstellung im Bereich des Ganztagsbetriebes:

[           Erhöhung der Akzeptanz der Angebote des Mittagsbandes innerhalb des Ganztagsbetriebes

       Zielstellung im Bereich der schulischen Curricula:

[           Erarbeitung schuleigener Lehrpläne und Klassenarbeiten mit Bewertungsmaßstäben auf der Grundlage der neuen Rahmenlehrpläne

[           Einarbeiten der Belange des gemeinsamen Unterrichts in die schuleigenen Lehrpläne

Zielstellung im Bereich der gemeinsamen gymnasialen Oberstufe:

[           Die Zusammenarbeit der an der GGOST beteiligten Schulen soll verbessert werden

[           Festlegung gemeinsamer Standards und Inhalte

[           Kampf um den Erhalt der GGOST       

Zielstellung im Bereich der Kooperation mit anderen Schulen:

[           Vertiefung der Kooperation mit der GB-Schule durch Ausbau der Arbeitsgemeinschaft „Gemeinsam Leben“

[           Ausbau der Zusammenarbeit mit den Kitas und Grundschulen

 

4.3.  Kurzfristige Ziele für das laufende/kommende Schuljahr

Zielstellung im Bereich der pädagogischen Grundsätze:

[           Evaluierung der pädagogischen Absprachen zum gemeinsamen Handeln im Schulalltag durch die Lehrerkonferenz

[           Einführung der Notenverwaltung mit weBBschule als Probephase

Zielstellung im Bereich des Ganztagsbetriebes:

[           Evaluierung der Akzeptanz der Ganztagsangebote

[           Ausbau der Percussion AG

Zielstellung im Bereich Praxislernen/Berufswahlreife:

[           Teilnahme am Wettbewerb „Starke Schule“

[           Ausbau der Bewerbungstrainings im Praxislernen

Zielstellung im Bereich der materiell- technischen Bedingungen:

[           Planung Schulhofrekonstruktions durch den Schulträger

[           Einrichtung eines Lernbüros für das Projekt Kompass

Zielstellung im Bereich der unterrichtlichen Arbeit:

[           Überarbeitung des Medienkonzeptes, Basiscurriculum Medienbildung

[           Einarbeitung eines Basiscurriculums Sprachbildung

[           Erarbeitung schulinterner Curricula für alle Fächer

[           Senkung der unentschuldigten Fehlzeiten

[           Überprüfung der Festlegung zum Schreiben der Facharbeit in Klasse 9

 

 

5.   Praxislernen/Berufswahlreife

5.1. Pädagogischer Ansatz

 

Der pädagogische Ansatz des Praxislernens verbindet die praktische Tätigkeit in realen Lebens- und Arbeitssituationen mit dem schulischen Lernen. Mit einer umfassenden Berufsberatung und Berufsorientierung soll die Fähigkeit zur eigenen Lebenswegplanung verbessert werden.

        

5.2.   Ziele und Inhalte

Die Schüler sollen im Prozess des Praxislernens von Klasse 7 bis 10 stufenweise:

-     Klarheit über verschiedene Berufsbilder erlangen,

-     Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen an bestimmte Berufe kennen lernen,

-     das regionale Spektrum an Berufen und Betrieben erkunden

-     eigene Interessen herausfinden und realistische Relationen zwischen eigenen Fähigkeiten und den Anforderungen an bestimmte Berufe herstellen,

-    befähigt werden, Bewerbungsunterlagen in hinreichender Qualität selber zu erstellen.

Teilnehmer am Praxislernen: Alle  Schüler der Schule

Klassenstufe 7

Meine Stärken – meine Schwächen

Vorbereitung im Unterricht LER, AS, KU

Berufsbild der Eltern o. Bekannten

Die eigenen Stärken und Schwächen herausfinden

Berufsorientierungsfahrt (3-Tage)

Klassenstufe 8

Betriebe und Berufe in Zehdenick

Recherche über Betriebe/ Ausbildungsberufe der Region

Mein Traumberuf: LER, AS, D

Spiel das Leben

3 Betriebserkundungen

Klassenstufe 9

Praxislerntage in Betrieben und Schule

Praxislerntage in Betrieben und  in der Schule

Bewerbungstraining in WAT(3B-GmbH)

DRK – Lehrgang

Fahrt ins BIZ

Klassenstufe 10

Lehrstellenbörse, Betriebspraktikum

Bewerbungstraining WAT im Projekt

“Berufsorientierung in und nach der Schule“

Lehrstellenbörse

2 Wochen Betriebspraktikum mit Arbeitsauftrag

Präsentation des Ergebnisses als Vortrag

 

          5.3.   Betriebliches Praxislernen Klasse 9

                                                            4 Berufsfelder:

Industrie, Landwirtschaft, Forst, Gartenbau

 

Büro

Verwaltung

 

Handel

 

Soziale

Berufe

-           Jeder Schüler durchläuft 3 der 4 Arbeitsfelder im 9.Schuljahr

-           Je Arbeitsfeld 6 Wochen im gleichen Betrieb und 6 Wochen Praxislernen in der Schule (=36 Schulwochen)

-           an schulischen Praxislerntagen :2 WAT,1 AS,1 Ma,1 D,1 LER

-           Praxislerntag am Freitag, Betreuungslehrer besuchen die Schüller in den Betrieben

 

5.4.  Kooperationspartner Praxislernen

-           3B-GmbH – Praxismentor Frau Feyer

-           UNO Unternehmervereinigung Oberhavel (ehemals ZUR)

-           ca. 130 Unternehmen der Region

                                                       

 

5.5.  Berufsberatung

Die Vorbereitung der Schüler auf die Phase ihrer Ausbildung nach der Absolvierung der Vollzeitschulpflicht erfolgt sowohl im Unterricht als auch während der Freizeit im Ganztagsbereich.

Ein Lehrer wurde speziell mit der Berufsorientierung der Schüler beauftragt. Über die Kollegen Feyer und Vergin erfolgen die Beratung der Schüler und Eltern sowie das Herstellen von Kontakten zum Arbeitsamt und zu den berufsbildenden Einrichtungen der Region.

Frau Groszezyk von der Agentur für Arbeit betreut unsere Schüler im Rahmen der erweiterten Berufsorientierung regelmäßig. Jeden 1. Mittwoch im Monat gibt es eine ganztägige Sprechstunde in der Schule.

Die Praxismentorin Frau Linstedt vom Kooperationspartner 3BgmbH betreut die Schüler darüber hinaus an einem wöchentlichen Sprechtag (freitags) und unterstützt die Schule im Rahmen des Praxislernens .

Entsprechend unseres Bildungsauftrages als Oberschule, die alle Abschlüsse anbietet, haben wir enge Kontakte zu den jeweiligen Bildungsträgern im Bereich der Sekundarstufe II aufgebaut.

Etwa ein Drittel unserer Schüler verlassen die Schule mit dem Abschluss „Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe“. Für diese Schüler haben wir am Oberstufenzentrum in Zehdenick eine gemeinsame gymnasiale Oberstufe aufgebaut. Zur intensiveren Vorbereitung und zur Erreichung eines lückenlosen Übergangs in die 11. Klasse gibt es eine Abstimmung der schulbezogenen Lehrpläne.

Das Gros der Schüler erlangt die Erweiterte Berufsbildungsreife oder die Fachoberschulreife. Zur Vorbereitung dieser Schüler auf eine Berufsausbildung im dualen System hält die Berufsberatungslehrerin engen Kontakt zum Arbeitsamt Oranienburg/Gransee. Es werden regelmäßig Bewerberseminare und Beratungsgespräche an unserer Schule organisiert und Termine im Arbeitsamt vermittelt. Die Schüler trainieren Einstellungstests und Vorstellungsgespräche, sie erhalten Anleitungen zum Schreiben von Bewerbungen und Lebensläufen. In den 10. Klassen wird dazu ein Projekttag durchgeführt.

Für die Schüler mit der Berufsbildungsreife, für Schüler ohne Abschluss und anderweitig benachteiligte Schüler haben wir einen Kooperationsvertrag mit der 3B-gemeinnützigen Bildungs GmbH geknüpft. Dieser in Zehdenick ansässige Bildungsträger kümmert sich im Auftrag des Arbeitsamtes um die „Berufliche Bildung Benachteiligter“. Hier können Schüler einen Abschluss nachmachen oder einen Beruf erlernen. Die Schüler erhalten im Rahmen des Projektes "Berufseinstiegsbegleitung" Hilfe und Unterstützung.

Regelmäßig besuchen interessierte Schüler im Berufsausbildungszentrum der Handwerkskammer in Götz ein Seminar zu Bewerbungsstrategien. Weiterhin unternehmen die Schüler der 9. Klassen traditionell eine Fahrt zum BIZ in Neuruppin, in dem sie sich umfassend selbsttätig informieren können. Im Wirtschaftsunterricht werden Einstellungstests in vielen Bereichen durchgeführt.

Berufsberatungsmaßnahmen

- mtl. Beratung durch die Praxismentorin Frau Linstedt und die Mitarbeiterin der BFA Frau Groszezyk in der Schule

-  Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche

- Trainieren von Einstellungstests

- Anleitung beim Schreiben von Bewerbungen

Hilfe beim Schreiben von Lebensläufen

-  Organisation von Bewerberseminaren

-  Einzelberatung durch Berufsberatungslehrer

-  Vermitteln von Terminen beim Arbeitsamt

- Verbindung zum Oberstufenzentrum Oberhavel I

Verbindung zur 3B-GmbH (Berufliche Bildung Benachteiligter)

-  Bereitstellung von Materialien und Literatur zur Berufswahl

- Bekanntmachung von offenen Lehrstellen

-  Betreuung im Betriebspraktikum

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6.   Entstehung der Schule

Die EXIN- GESAMTSCHULE Zehdenick existiert seit dem Errichtungsbeschluss vom 13. Juni 1991. Schulleiter war von  1991 bis Januar 2009 Herr Neuguth. Seit Februar 2009 ist Herr Jünger Schulleiter.

Das Kollegium der ehemaligen Peter-Lamberz-Oberschule und die Kolleginnen und Kollegen der ehemaligen Karl-Marx-Oberschule sahen sich vor die schwierige Aufgabe gestellt, zu einem Kollegium, zu einer Schule zusammenzuwachsen.

Im Juni 1993 erfolgte der Umzug des Hauses B vom Standort Stadtmitte an den Standort Süd, in das Haus A. Damit war die räumliche Trennung der Schulteile überwunden!

Am 06. Oktober 1994 stimmte die Stadtverordnetenversammlung der Errichtung einer gemeinsamen gymnasialen Oberstufe OSZ zwischen den Gesamtschulen Zehdenick, Gransee und Mildenberg zu.

Mit Beginn des Schuljahres 05/06 nahm die gemeinsame gymnasiale Oberstufe GGOST ihre Arbeit auf.

Die Gesamtschule Mildenberg wurde im Jahr 1999 wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen. Das Kollegium und die Schülerschaft wurden in die EXIN- GESAMTSCHULE integriert.

1995 wurde auf dem Gelände der EXIN- GESAMTSCHULE Zehdenick und der Exingrundschule die in kreislicher Trägerschaft befindliche Förderschule für geistig Behinderte gegründet. Damit wurde der integrative Schulstandort geschaffen. Die gegenseitige Einbeziehung, das Miteinanderleben setzten neue Akzente und stellten neue Anforderungen an die pädagogische Arbeit.

Im Jahr 2002 erhielt unsere Schule den Namen EXIN- GESAMTSCHULE. Die Förderschule für geistig Behinderte stellte ebenfalls den Antrag auf Umbenennung in Exinförderschule. Durch den gemeinsamen Namen wollten die damals drei beteiligten Schulen, die Grund-, Gesamt- und Förderschule, auf das gemeinsame Miteinanderleben am Integrationsstandort hinweisen.

Mit Beginn des Schuljahres 2005/06 wurde per Beschluss des Landtages die Exin- Gesamtschule in die Exin- Oberschule umgewandelt. Auch die Realschule wurde zur Oberschule umgewandelt. Damit existierten zwei kleine, gerade noch zweizügige Schulen des gleichen Typs nebeneinander. Die für jahr 2005/06 prognostizierten Schülerzahlen ließen aber nur noch drei Züge erwarten.

Durch die rückläufigen Schülerzahlen war der Schulträger, die Stadt Zehdenick, gezwungen, konzeptionelle Entscheidungen zur Schullandschaft in Zehdenick zu treffen. Nach zweijährigen gründlichen Analysen empfahl die Arbeitsgruppe „Schulentwicklung“, die aus Vertretern aller Schulen, Abgeordneten und Mitarbeitern der Verwaltung bestand, der Stadtverordnetenversammlung, die Schulstandorte zu entflechten. Im Mai 2005 fasste die STVV folgenden Beschluss:

1.      Die Exingrundschule zieht zum Schuljahr 2007/08 aus unserem Gebäude aus an den Standort Dammhast.

2.      Die Realschule/Oberschule Zehdenick wird zum Schuljahr 2007/08 geschlossen. Der verbleibende letzte Jahrgang –   dann 10.Klasse – wird an die Exin- Oberschule wechseln.

3.      Ab Schuljahr 2005/06 wird im Sek. I Bereich nur noch an der Exin- Oberschule eingeschult und im Grundschulbereich nur noch an den Standorten Stadtmitte, Havellandgrundschule sowie Zehdenick Nord, Exingrundschule (Haus B)

Damit hat künftig jede Schule ein eigenes Schulgebäude. Die doch erhebliche Beeinträchtigung durch die Doppelnutzung des Hauses, insbesondere durch den Hortbetrieb, fällt weg. Die unsinnige Konkurrenzsituation zwischen den beiden Oberschulen im Sek. I Bereich wird aufgehoben. Durch die Konzentration an einem Standort wird wieder eine vernünftige Differenzierung im Kurssystem möglich.

Die Kooperation zwischen der GB-Schule, der Exingrundschule am neuen Standort und der Exin- Oberschule wird fortgeführt.

Die Exin- Oberschule wird in integrativer Form geführt. Der Lehrerrat, die Schülersprecher und die Schulkonferenz haben sich im Dezember 05 einstimmig für das Kurssystem, also die integrative Variante, ausgesprochen.

In der Exin- Oberschule sind am Ende eines schmerzlichen Konzentrationsprozesses die Schüler und Teile der Lehrerkollegien von 7 ursprünglichen Schulstandorten (POS) verschmolzen:

Karl-Marx-Oberschule

Peter-Lambertz-Oberschule

Robert-Heinrich-Oberschule

Käthe- Rentmeister- Oberschule Mildenberg

Maxim-Gorki-Oberschule Marienthal

Erich-Freitag-Oberschule Kurtschlag

POS Liebenwalde (anteilig)

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7. Schulvisitation

7.1 Ergebnisse im September 2011

          

                                                    __________Schulamt       __________ Exin- Oberschule

 

7.2. Bewertete Qualitätsbereiche

3                Zufriedenheit der Schüler, Eltern u. Lehrer        3,7
4-11           Lernkultur                                                      3,4
12-14         Schulkultur                                                     3,3
15-17         Schulleitung/Schulmanagement                        3,8
18              Lehrerprofessionalität                                     3,7
19              Qualitätsentwicklung                                       2,6

                4= beste Bewertung      1= schlechteste Bewertung

 

7.3. Wie wurde bewertet ?

                                                 Bewertungskriterien

                          Informationsquellen:

                  - Fragebögen ca. 60-80 Fragen

                  - 19 Hospitationen in allen Klassen und bei allen Lehrern

                  - Gesprächsrunden mit je 10 Eltern, Schülern und Lehrer

                  - umfangreiche Dokumentenanalyse

 

7.4. Befragungen

 

                                                    Eltern Fragebögen, Lehrer und Schüler Onlinebefragung

 

7.5. Was wurde bewertet?

n      19 Profilmerkmale aus 6 Qualitätsbereichen:
n        Q1 Ergebnisse der Schule
n        Q2 Lehren und Lernen- Unterricht
n        Q3 Schulkultur
n        Q4 Führung/Schulmanagement
n        Q5 Professionalität der Lehrkräfte
n        Q6 Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung

 

7.6 Ergebnisse der Schule

              Prüfungsergebnisse 2008-2011

 

                           Mathematik

Schuljahr    Exin-Schule        Land
2007/08

3,2

3,8

2008/09 3,3 3,5
2009/10 2,8 3,2
2010/11 2,9 3,6

 

          

 

 

                                Deutsch

Schuljahr    Exin-Schule        Land
2007/08

3,2

3,4

2008/09 3,0 3,1
2009/10 3,1 3,4
2010/11 2,9 3,3

 

Die Exin- Oberschule hat die besten Prüfungsergebnisse in der zentralen schriftlichen

Abschlussprüfungen ZP10 im Schulamtsbereich Perleberg!

 

        Zufriedenheit mit der Schule

          

Die kontinuierliche, Zielführende und erfolgreiche Bildung- und Erziehungsarbeit und das angenehme Schulklima führen im Ergebnis zu einer insgesamt hohen Zufriedenheit der Eltern, Schüler und Lehrkräften mit der Exin -Oberschule.

nAngaben der Eltern
n1. positive Ausstrahlung der Schule
n2. gepflegtes, sauberes Schulhaus und Schulgelände
n3. gutes L-S-Verhältnis, ruhige Unterrichtsatmosphäre
n4. die Möglichkeit jederzeit zu kommunizieren
n5. sehr gute Arbeit der Schulsozialarbeiterin
n6. Problem fehlender (Ku-) und Mu- Lehrer

 

nAngaben der Schüler
n1. Lehrer halten guten Unterricht
n2. Schüler fühlen sich ernst genommen von den Lehrern
n3. Schüler geben an, Unterstützung von den Lehrern zu erhalten
n4. loben die Verbesserte Ausstattung
n5. Nutzung der Technik z.B. Smartboard ist lernförderlich
n6. Zufrieden mit AG- u. Ganztagsangeboten

 

Stärken:
n- hohe Zufriedenheit mit Schule
n- gutes Schulklima, engagierte Lehrer
n- gutes L-S- und L-E-Verhältnis
n- sehr gutes detailliertes Schulprogramm
n- breites, akzeptiertes Ganztagsangebot
n- gut organisierter, strukturierter Schulbetrieb

n- aktive Führungsrolle der Schulleitung bei der

  Gestaltung des päd. Prozesses und der Teambildung

n- gute Ergebnisse bei ZP 10, Vera 8
n- hervorragende Berufsorientierung
n- sehr gute Schulsozialarbeit/Förderung
n- viele aktive Kooperationspartner
n- Umfangreiche, aussagekräftige Dokumentensammlung

Schwächen :

n- Reserven beim Grad der Schüleraktivitäten im Unterricht zu Lehrerbezogen
n- Differenzierung bei Planung stärker beachten    
n- Hospitationsumfang durch die Schulleitung und unter den Kollegen
n- Evaluation des Unterrichts durch das Kollegium verstärken
n- ausländische Partnerschule
n- individuelle Förderpläne im gemeinsamen Unterricht

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8. Projekte

Zu den pädagogischen organisatorischen Prinzipien der Schule gehört die Durchführung von Projekten. Fester Bestandteil des Schuljahres ist eine Projektwoche (5 Tage plus vorbereitende Seminare) direkt vor den Sommerferien. Das Thema wird aus Vorschlägen der Klassen durch die Schülersprecherkonferenz ausgewählt und von der Schulkonferenz bestätigt.

 Zu den folgenden Themen wurden bislang Projektwochen durchgeführt:

1990/91        Gesundes Frühstück

1991/92        Das Leben im Mittelalter

1992/93        Umzug – Renovierung des Schulgebäudes

1993/94        Natur und Technik I (z. B. Traum vom Fliegen)

1994/95        Challenge Day (Internationaler sportlicher Städtevergleich)

1995/96        Natur und Technik II (z. B. Erfinder und Entdecker)

1996/97        Indianer – Leben im Einklang mit der Natur

1997/98        Altes Handwerk

1998/99        Unternehmen Zukunft

1999/00        Andere Völker – andere Kulturen 

2000/01        10 Jahre Gesamtschule – Schulfest

2001/02        Namensverleihung EXIN- GESAMTSCHULE

2005/06        Internationaler Kunstworkshop

2006/07        Zusammenführung der beiden Oberschulen

2007/08        Schulfest - 40 Jahre Schulstandort

2008/09        Fächerverbindender Unterricht

2009/10        Wie war die DDR?

2010/11        20 Jahre Land Brandenburg/Culture on the road

2011/12        Gesund und Fit in die Ferien

2012/13        Culture on the road

2013/14        Fußball-WM

2014/15        Projekt "Afrika"

2015/16        800 Jahre Zehdenick

In diesen Projektwochen wurde der Klassenverband aufgelöst und die Schüler haben sich ihren Interessen entsprechend in eine Projektgruppe eingetragen. Dabei wurden jeweils 20 – 25 passende Projektgruppen gebildet. Lehrer, Eltern oder Gäste haben diese Projektgruppen geleitet. Am Ende der Projektwoche fand immer eine große Präsentation der Arbeit in den Gruppen statt. Dies war häufig ein Fest auf dem Schulhof gemeinsam mit den Eltern, Anwohner und der Vertreter der Stadt. Von diesen Projektwochen wurde jeweils ein Videofilm für die weitere Arbeit, zur Publizierung der Ergebnisse sowie für den Einsatz im Unterricht gedreht.

Neben diesen alle Klassen betreffenden Projektwochen gibt es an der Schule eine Vielzahl weiterer themenbezogener Projekte, die zumeist nur von bestimmten Klassen oder Jahrgangsstufen durchgeführt werden.

Dazu gehören regelmäßige Projekte wie:

        Wettbewerb politische Bildung (Bundeswettbewerb)

-           Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Klasse 7

-           Verkehrserziehung

-           Stark gegen Gewalt

-           Mädchentreff

-           Tolerantes Brandenburg

-           Kunstprojekte, teilweise internationale Beteiligung

-           Theater- und Konzertbesuche

-           Runder Tisch des Schulträgers „Jugendarbeit an unseren Schulen“

-           Drogenprävention in Zusammenarbeit mit dem Haus an der Polz (Ersatzschule für Drogenabhängige)

-           Anti- Bullying

-           Suchtberatung mit der DRK-Beratungsstelle

-           Elternabend „Wie schütze ich meine Kind vor Gewalt?“
Polizei Oberhavel, Hauptkommissar Wichert

-           Zeitzeugen (Überlebende der Konzentrationslager als Gäste im Unterricht)

-           Besuch der 10. Klasse in der Gedenkstätte Sachsenhausen (Exkursion)

-           Spiel das Leben in Klassenstufe 8

Weiterhin gab es viele aus bestimmtem Anlass oder der Situation entstandene nur einmal durchgeführte Projekte

wie:

-           Widerstand im dritten Reich „Weiße Rose“

-           Exkursion „Preußen“

-           Zeitung in der Schule

-           Fragebogen „Gewalt an Schulen“

-           Projekt „Menschen, die anders sind“

-           Projekt „Girlpower“

-           Elternabend für Alleinerziehende

-           Kunstausstellung in der Klostergalerie

-           Theateraufführungen

-           „Lernen ohne Frust“ (AQUA)

-           Projekt „Ich bin rechts!?“

-           Projekt „Wissen sie nicht, was sie tun ...?“

-           Projekt „Be smart - dont start !“

-           Projekt: Rauchfreie Schule

-           Jugendparlament

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9.   Olympiaden und Wettstreite

Abgeleitet aus unseren pädagogischen Zielen und Grundsätzen, versuchen wir die Schüler zum Lernen zu motivieren und ein Klima der Identifikation mit „meiner Schule“ zu schaffen.

Jährlich finden an unserer Schule folgende Schülerwettbewerbe für alle Klassen statt:

      Schulmathematikolympiade

                     Leichtathletiksportfest

                Mathematikolympiade/Känguruwettbewerb

                     Englischolympiade

                                 Französischolympiade

                                 Naturwissenschaftlicher Wettstreit

                                Vorlesewettbewerb

                                Wettbewerb im Geschichtenschreiben

                                Gesellschaftslehrewettstreit

Weiterhin auf sportlichem Gebiet:

                    Leichtathletiksportfest

                     Schulmeisterschaften in Handball, Volleyball, Fußball

                     Hochsprung mit Musik

                     Fußballturnier um den Pokal des Bildungsdezernenten

 

Die Auszeichnung der Sieger und Platzierten findet im Rahmen einer großen Auszeichnungsveranstaltung mit Eltern und Lehrern als Schulfest statt. Hier wird von den künstlerischen AGs ein Programm aufgeführt. Alle Sieger und Platzierten erhalten eine Urkunde und ein Geschenk.

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10.    10. Förderkonzeption

               Gemeinsamer Unterricht

Sonderpädagogische Förderung verwirklicht für junge Menschen mit sonder-pädagogischem Förderbedarf das Recht auf eine ihren persönlichen Möglichkeiten entsprechende schulische Bildung und Erziehung. Sie unterstützt und begleitet die Schülerinnen und Schüler durch individuelle Hilfen, um ihnen ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung zu ermöglichen.

Schüler mit diagnostiziertem sonderpädagogischen Förderbedarf werden im gemeinsamen Unterricht betreut. Der gemeinsame Unterricht ist durch vielfältige didaktische Prinzipien, Methoden, Arbeits- und Sozialformen so gestaltet, dass er die Leistungsfähigkeit, das Lerntempo, die Belastbarkeit und die Interessen der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf berücksichtigt.

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt „Lernen“ werden im gemeinsamen Unterricht nach dem Rahmenlehrplan für den Bildungsgang zum Erwerb des Abschlusses der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ unterrichtet. Die schulinternen Rahmenpläne streben an, dass für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf themengleiche Inhalte zieldifferenziert vermittelt werden. Für jeden Schüler im gemeinsamen Unterricht ist durch den Klassenleiter in Zusammenarbeit mit dem Fachlehrern ein Förderplan zu erstellen und fortzuschreiben. Der sonderpädagogische Förderbedarf ist alle zwei Jahre durch einen Förderausschuss zu überprüfen.

Die zugewiesenen Förderstunden (gemeinsam Unterricht) werden in der Regel zur zusätzlichen Unterstützung in den Fächern Ma, D und En verwendet. Dabei wird bei der Unterrichtsverteilung darauf geachtet, dass der jeweilige Fachlehrer auch die entsprechende Förderstunde für den Integrationsschüler übernimmt.

Besonders intensiv wird eine Zusammenarbeit zwischen den Klassenlehrern und den Eltern der Integrationsschüler entwickelt, um eine bestmögliche Förderung zu erreichen und die Eltern über den Lernfortschritt und den Leistungsstand zu informieren. Auch die Schulsozialarbeit hat einen Schwerpunkt auf die Betreuung der Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf gesetzt.

Förderunterricht

Für alle Schüler bieten wir in allen Klassenstufen kostenlosen Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch an. Die Zuweisung zum Förderunterricht erfolgt auf Vorschlag des Fachlehrers mit Zustimmung der Eltern oder auf Wunsch der Eltern und Schüler. Die Zuweisung wird halbjährlich neu entschieden. Der Förderlehrer sollte möglichst ein in der Klassenstufe unterrichtender Fachlehrer sein.

Schulprojekt Kompass

Für Schüler mit Problemen beim Lernen oder emotional sozialen Problemen bietet die Exin-Oberschule im Schulprojekt "Kompass" (Jugendhilfe Schule 2020) ein besonderes Angebot.
Zwei Sozialpädagogen vom Kooperationspartner Outlaw gGbmH und drei Lehrer bieten im Lernbüro individuelle Hilfe beim Lernen und sozialpädagogische Betreuungsangebote für ausgewählte Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 an.

Nachteilsausgleich

siehe Punkt 8 der Grundsätze für die Leistungsbewertung (RS12/09)

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11.   Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern

Mit vielseitigen Kooperationspartnern öffnet sich die Exin- Oberschule der Region und erweitert das Erziehungs- und Bildungsangebot um ein Vielfaches.

Die kontinuierliche Zusammenarbeit wirkt sich positiv auf die Vermittlung von Werten und Wissen aus und bietet darüber hinaus Möglichkeiten die praxisorientierte Berufsvorbereitung deutlich zu verbessern.

 Mit folgenden Vereinen und Personen bestehen Kooperationsverträge:

         

         Zehdenick

         Innovative Metall- und Kunststofftechnik GmbH

                                                                         

                                                                Unternehmervereinigung Nord               Stadt Zehdenick                     Stadtwerke Zehdenick

     Oberhavel e.V.

                                                                        

     3B-gemeinnützige Bildung GmbH         Sparkasse Zehdenick               Verein OUTLAW gGmbH

 

 

                                                    

     Humanistischer Verband                   Mehrgenerationenhaus                    Polizei-Revierposten  

      Brandenburg Nord e.V.                           Zehdenick                                       Zehdenick

 

 

                                                                                    

     "Georg Mendheim" OSZ                  Exin- Förderschule                      Havelland Grundschule

               Zehdenick                            

 

                                                            

      Schützenverein Zehdenick                Verein Hobby-Künstler               Verein Zehdenicker Jugendwerk

                1841 e.V.                                   Zehdenick e.V.                              e.V. " Bumerang"

 

                                               

         Initiative Oberschule                      Stadtbibliothek Zehdenick                Bundesagentur für Arbeit

 

Unterstützung durch den Schulförderverein bei:

-        Anschaffung von Unterrichtsmitteln

-        Unterstützung bei Wander- und Klassenfahrten

-        Unterstützung beim Betriebspraktikum

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